traditionelle Keramik
Einzelkammerkohleofen in Görzke
Einzelkammerkohleofen in Görzke
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Kloster Salem
Handgestrichene Bodenplatten Schloß Rochlitz
St. Pauli Kloster Brandenburg
Handgestrichene Mauerziegel Kirche Nienstedten Hamburg

Amtsgericht Güstrow

Faktorenhof Eibau
Dom Güstrow
Pfarrkirche Neuruppin
Sehtonbodenplatte Gelb AG 1
Sehtonbodenplatte Rot AR 1
Sehtonbodenplatte A
Rathaus Lübz
Schloß Mirow
Deutsche Botschaft Washington, D.C.
Sanierung Fußböden, Baujahr 1962, Architekt Egon Eiermann

Rufnummer

033 847 / 40 225

Lassen Sie sich von uns beraten.

Märkische Keramik Manufaktur GmbH

Chausseestraße 55
14828 Görzke
Tel.: 033 847 40 225
Tel.: 033 847 41 507
Fax: 033 847 41 508
E-Mail: mkm@reicho.de

Tradition und Moderne

Görzke weist eine lange Tradition als Handwerkerort auf. Schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts gab es zahlreiche Töpfereien, die die guten örtlichen Tonvorkommen nutzten, um Braungeschirr und Haushaltsgeschirr nach Bunzlauer Art herzustellen. Seit 1913 befand sich die Tonwarenfabrik Karl Seiler in der Chausseestraße 55 in Görzke. Ihr Produktionsprogramm war sehr umfangreich. Karl Seiler stellte nicht nur Braungeschirr, sondern auch Feinsteinzeug und rote Tonwaren her.

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Handgestrichene Dachziegel aus Görzke ca. 1900


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Milchsatten, Seihtöpfe oder Milchplätschen, Milchreiben, Testen, Käsenäpfe, Kuchenformen, Puddingformen, Reibesatten, Siebschüsseln, Assietten, Kumpen, Kaffeebecher, Zuckerdosen, Gießer, Butterdosen, Schinkentöpfe, Ascher, Kinderspielzeug, Butten, Siebschüsseln, Butterkühler, Teekannen, Kakaokannen, Tassen und Kaffekannen, so umfangreich war das Herstellungsprogramm der Tonwarenfabrik Seiler. Bei den abgebildeten Teekannen handelt es sich um hellglasiertes Steingut mit blauen und grünen aufgemalten Tupfen und Streifen.
Neben dem Firmenstempel der Firma Seiler, der stilisierten Töpferscheibe mit dem darüberstehenden „S“ zeigt die rechte Kanne im Boden die Modellbezeichnung „Hanna 2“ und die linke Kanne „Amsel“.


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Die Tonvorkommen in Görzke sind längst ausgebeutet. Deshalb beziehen wir unsere Tone und Lehme aus Tongruben in ganz Deutschland.


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Die grubenfeuchten, vorgebrochenen Rohstoffe werden in unserer eigenen Tonaufbereitung für den Prozess der Formgebung vorbereitet.


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Die Tonwarenfabrik Karl Seiler brannte mit modernsten Öfen, in Einzelkammerkohleöfen. „Sollen ausschließlich Dachziegel, Drainrohre oder andere bessere Ziegelwaren gebrannt werden, dann benutzt man den Einzelofen mit überschlagender Flamme. Der Vorzug dieses Ofens den anderen gegenüber besteht darin, dass die Brennstoffe mit den Waren nicht in Berührung kommen, weil die Feuerherde durch gemauerte Ständer von der Ware getrennt sind, Kohle und Asche also zurückgehalten werden und nur die Flammen in den Brennraum gelangen.

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Sie nehmen Ihren Weg zwischen Ständer und Ofenwand zunächst bis unter das Gewölbe, um dann, das Brenngut von oben nach unten durchstreichend, durch die Abzüge in der Ofensohle in den Schornstein zu gelangen. Für viele Waren, die eine hohe Brennhitze verlangen und bei welchen es auf eine Erzielung eines möglichst gleichmäßigen Brandes ankommt, wie z.B. beim Brennen von glasierten Tonrohren, Steinzeug, Klinker, Fußboden- und Wandbekleidungsplatten ist der Ofen mit überschlagender Flamme fast unentbehrlich.“ ¹
In Görzke setzen wir diese Tradition der Seilerschen Brennweise ohne Unterbrechung bis heute fort.


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Die fertig gebrannte Ware steht gut verpackt auf EURO Paletten zum Transport zu unseren Kunden bereit.

¹ Quelle: Der Ziegelofen, Faksimile-Edition, Arbeitsgemeinschaft Ziegeldach e.V. Bonn Seite 33


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Töpferort Görzke