traditionelle Keramik
Einzelkammerkohleofen in Görzke
Einzelkammerkohleofen in Görzke
Biberschwanzziegel Kohlebrand ofenbunt
Kloster Salem
Handgestrichene Bodenplatten Schloß Rochlitz
St. Pauli Kloster Brandenburg
Handgestrichene Mauerziegel Kirche Nienstedten Hamburg

Amtsgericht Güstrow

Faktorenhof Eibau
Dom Güstrow
Pfarrkirche Neuruppin
Sehtonbodenplatte Gelb AG 1
Sehtonbodenplatte Rot AR 1
Sehtonbodenplatte A
Rathaus Lübz
Schloß Mirow
Deutsche Botschaft Washington, D.C.
Sanierung Fußböden, Baujahr 1962, Architekt Egon Eiermann

Märkische Keramik Manufaktur

Inh. Monika Greiner-Reicho
E-Mail: werk1@reicho.de

Tradition und Moderne

Görzke weist eine lange Tradition als Handwerkerort auf. Schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts gab es zahlreiche Töpfereien, die die guten örtlichen Tonvorkommen nutzten, um Braungeschirr und Haushaltsgeschirr nach Bunzlauer Art herzustellen. Seit 1913 befand sich die Tonwarenfabrik Karl Seiler in der Chausseestraße 55 in Görzke. Ihr Produktionsprogramm war sehr umfangreich. Karl Seiler stellte nicht nur Braungeschirr, sondern auch Feinsteinzeug und rote Tonwaren her.

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Handgestrichene Dachziegel aus Görzke ca. 1900


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Milchsatten, Seihtöpfe oder Milchplätschen, Milchreiben, Testen, Käsenäpfe, Kuchenformen, Puddingformen, Reibesatten, Siebschüsseln, Assietten, Kumpen, Kaffeebecher, Zuckerdosen, Gießer, Butterdosen, Schinkentöpfe, Ascher, Kinderspielzeug, Butten, Siebschüsseln, Butterkühler, Teekannen, Kakaokannen, Tassen und Kaffekannen, so umfangreich war das Herstellungsprogramm der Tonwarenfabrik Seiler. Bei den abgebildeten Teekannen handelt es sich um hellglasiertes Steingut mit blauen und grünen aufgemalten Tupfen und Streifen.
Neben dem Firmenstempel der Firma Seiler, der stilisierten Töpferscheibe mit dem darüberstehenden „S“ zeigt die rechte Kanne im Boden die Modellbezeichnung „Hanna 2“ und die linke Kanne „Amsel“.



Töpferort Görzke